Ich bin kein Soldat mehr

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Nun ist es endlich soweit ich bin kein Soldat mehr. Es war eine schöne Zeit – aber alles hat ein Ende.

Meine 14 Monate freiwilliger Wehrdienst sind vorbei und seit dem 1.9.2011 bin ich offiziel kein Soldat mehr. Auf der einen Seite bin ich froh, auf der anderen aber auch ein wenig traurig. Es war eine tolle Zeit. Ich habe viel gelernt, wie eine Armee funktioniert und wie sich der Gedanke der Inneren Führung wiederspiegelt. Die Wochen in denen ich auf Übung war, fand ich sehr interessant und es war toll zu sehen wie schnell so ein Lager aufgebaut werden kann. Es ist enorm das ein voll funktionsfähiges Lager in weniger als 7 Tagen einsatzbereit ist.

In der Zeit habe ich natürlich auch viel Zeit mit den Kameraden gehabt und es ist schade zu gehen, aber zu Zeiten von Facebook dürfte das ja kein Problem darstellen, oder? In 14 Monaten lernt man sich kennen und ich bin froh in Ulm gewesen zu sein. Meine Abteilung war von den Menschen her super – ich habe mich mit allen gut verstanden und darauf kommt es ja an.

Im Endeffekt bleiben die guten Erinnerungen und das ist das wichtigste. Man darf nie vergessen was hat. Und was habe ich? Na habe die Kampfstiefel und T-Shirts bekommen und ein schönes Jahr.

Aber es ist gut das es vorbei ist, denn so bin ich meinem Studium wieder näher und schon bald werde ich komplett nach Stuttgart ziehen und mein Informatik Studium hier beginnen. Darauf freue ich mich schon das ganze Jahr! Deshalb wurde es auch Zeit das die Bundeswehr Zeit ein Ende findet.

Obwohl ich kein Reservist bin, denke ich werde ich noch mal zurück kommen ;) Und sei es nur um einen Kaffee zu trinken. Denn die Bundeswehr ist mehr als nur eine Armee. 

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Segeln im Eiselmeer

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Nun ist es schon über eine Woche her aber vergessen habe ich es noch nicht. Wir waren mit einer 24 Mann starken Gruppe segeln.

Sonntags sind wir mit sechs Autos Richtung Amsterdam gefahren und haben den Mittag und Nachmittag dort verbracht.Bis wir dann abends weiter Richtung Norden nach Lemmer zum Schiff gefahren sind. Unser Schiff war ein Plattschiff, also hatte kein Kiel. Das waren aber im Prinzip alle Schiffe Eiselmeer da das Gewässer nur um die 3 Meter tief ist. Zudem hatte unser Schiff zwei Masten und insgesamt sechs Segel.

Montagmorgens gab es eine kleine Unterrichtsstunde in Segelkunde. D.h. wir haben drei häufige Knoten und die Namen der Segel gelernt. Und dann ging es mehr oder weniger auch schon los. Der ungefähre Tagesablauf sah wie folgt aus. Kurz vor neun gab Frühstück und gegen zehn wurden dann los gesegelt bis ca. vier Uhr. Und abends hatten wir Zeit zur freien Verfügung. die einen sind in die Hafenstadt gegangen, andere blieben auf dem Boot und haben sich einen ruhigen Abend gemacht. Da nur Erwachsene dabei waren war es ein sehr angenehmes und ausgeglichenes Klima.

Fünf Tage wollten wir segeln. Aber daraus ist leider nichts wirklich geworden. Denn laut Rob, unseren Skipper, haben wir die windstillste Woche des Jahres erwischt. Ich drücke es ml so aus: Es war das Perfekte Wasserski Wetter. Keine Wellen, ruhige See und jede menge Sonne. Wir lagen oft auf Deck und haben uns die Sonne auf den Pelz scheinen lassen.

Aber trotz wenig Wind war es eine schöne Woche, denn wenn die Leute stimmen mit denen man unterwegs ist dann ist alles andere egal.


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Ich liebe Sonntage

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Sonntag heißt ausruhen.

Sonntag heißt sich wieder auf das wesentliche besinnen.

Sonntag heißt mehr Zeit mit Gott verbringen.

Sonntag heißt Gottesdienst.

Sonntag heißt sich auf die neue Woche freuen dürfen.

Sonntag heißt …

Antwort auf Martins Aritkel Ich hasse Sonntage.


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Schwörmontag – Nabada

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Eine Woche ist es schon her, dass Schwörmontag in Ulm war. Dies ist ein lokaler Feiertag und findet nur Ulm statt. Ein Höhepunkt am Montag ist, wie jedes Jahr, das Nabada (=Hinunterbaden). Beim sogenannten Nabada begeben sich viel mutige Ulmer mit, Booten und auch Flößen oder auf andere schwimmende Weise auf die Donau. Begleitet werden die Wasserratten von 14 offiziellen Themenbooten, von Vereinen und anderen Gruppen. Das ganze Schauspiel weist karnevalistische Züge auf und ist heiß begehrt. Rund 60.000 Zuschauer kommen jedes Jahr an die Ufer und Brücken um zuzuschauen wie die Themenboote ausschauen. 

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Das aber wohl lustigste am ganzen Spektakel ist – die restlichen Seefahrer machen sich einfach nur nass. Die Boote und Flöße haben Wasserspritzpistolen und vor allem Eimer, Eimer und noch einen Eimer. Denn damit geht es schneller. Auf ca. 7 km gibt es wohl die größte Wasserschlacht, die ich je gesehen habe. Es hat bestimmt keine 5 min gedauert bis ich komplett nass war :) Gut 1h hat das ganze gedauert und ich muss sagen, die Zeit verging schneller als man denkt.

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(Auf dem zweiten Bild sind sogar wir zu sehen. Das graue Boot links vor dem Themenboot. Der Typ in der Mitte bin ich)

Neben den, sehr einfallsreichen und auch mit liebe gestalteten, Themenbooten gibt es viele Musikvereine die sich jährlich auf die Donau wagen. Da ich selber Musiker bin war ich total überrascht. Aber die gute Blasmusik hat die Stimmung ungemein erheitert. Faszinierend fand ich wie gerade die Musikerboote geschwankt sind. Natürlich haben die das absichtlich gemacht, aber das sah schon sehr gewagt aus.

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Im Großen und Ganzen muss ich sagen – Ich bin begeistert. Obwohl wir nur zu dritt waren hatten wir viel Spaß und auch ohne 30°C hat es sehr viel Spaß gemacht. (Habe ich schon erwähnt dass die Donau nur 15°C hatte ;) ) Zudem war ich überrascht das sich die meisten an die Regeln/den Codex gehalten haben und keine Themenboote nass gemacht und auch nicht andere Teilnehmer zum kentern gebracht haben. Ich glaube nächstes Jahr muss ich mir am Schwörmontag frei nehmen um wieder dabei zu sein.

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Ulmer Bus

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SoLa – Gangs of New York

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Zum dritten Mal für mich und zum fünften Mal insgesamt fand das SoLa Frankfurt statt. Ein christliches Zeltlager (SOmmerLAger). Dieses Jahr war mal ein etwas moderneres Thema dran. “Gangs of New York” war an der Tagesordnung viele Gangster machten den Lagerplatz unsicher.
 
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Knappe drei Wochen war ich dabei. Davon war ich ein paar Tage vor dem Lager schon da um mit beim Aufbau zu helfen. Dann kamen auch schon die Teilnehmer der ersten Woche. über 170 Teenies konnten wir begrüßen und in sechs Gruppen ging es heiß her. In der zweiten Woche waren es dann “nur” ~70 Jungschaler und durch ein paar junge Teenie-Mitarbeiter waren wir auch in der Mitarbeiter zahl besser vertreten.

<h3>Aber was lief es denn so ab auf dem SoLa?</h3>

Im Großen und Ganzen sind beide Lager identisch. Natürlich gibt es ein paar Abwandlungen bei den Kids. Am ersten Tag kamen die Teilnehmer (TN) auf dem Lagerplatz an und mussten sich erstmal die Gang (Gruppe) suchen – man kommt ja schließlich nicht einfach so in eine Gang. Aber sobald sie das erfolgreich geschafft haben kann es los gehen. Das kennen innerhalb der Gruppe kann stattfinden und die Gang wächst zusammen. “Wir sind die coolsten und die anderen Gangs sind alle doof!”

Mit (Nacht)Geländespielen konnten die Gangs zeigen was sie drauf haben und so Punkte sammeln die für die abendlichen Pokale zählen. Denn es gibt drei Pokale abends zu vergeben. Zum einen gibt es den <strong>Sportpokal</strong>, wohl einer der begehrtesten Pokale. Da neben gibt es normalerweise einen <strong>Putzpokal</strong>. Diesen gab es aber dieses Jahr nicht. Statt dessen haben wir beschlossen einen neuen Pokal einzuführen: den <strong>Konkret-Krass-Spuren-Beseitigungs-Pokal</strong>; da wir ja alle böse Gangs sind und von der Polizei nicht erwischt werden wollen müssen wir immer unsere Spuren beseitigen. Ergo: Welche Gang am besten Ordnung hält bekommt diesen Pokal. … OK die schlauen Leser unter euch werden jetzt rufen: “Aber das ist doch das selbe wie der Putzpokal!” und die intellektuellen Leser werden wohl jetzt sagen: “Das ist ein Euphemismus!” Ja ihr habt recht – Aber wir hatten dennoch eine menge Spaß mit dieser Namensänderung. Last but not least, gibt es noch den <strong>Baupokal</strong>.

Eine Sache die das SoLa ausmacht ist, dass die TN viel selber bauen. Vom Hammer über die Säge bis hin zum Beil und zur Axt haben wir alles da und die Gruppen können mit viel Holz eigene Dinge bauen. Zu den Dingen die zuerst gebaut werden gehören immer eigene Bänke, Zäune und Werkzeugständer. Aber der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Von Hängematten-Oasen über Minibars hin bis zum Barfußpfad ist alles vertretten.

Ein weiteres Merkmal eines SoLas ist der Turm. Wir bauen immer einen Turm aus Holz. Bis letztes Jahr waren es immer zwei Stockwerke, aber dieses Mal haben wir noch einen drauf gesetzt und drei draus gemacht. Dadurch war der Turm ca. 9m hoch. Eine Gang hatte dann noch einen kleinen Turm selber gebaut und diese beiden haben wir dann noch mit einer Hängebrücke verbunden.

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Während die Gangs so vor sich hin lebten und illegale Geschäfte machten haben die Cops das bemerkt und wir mussten fliehen. So sind wir mit Sack und Pack geflohen und haben mitten in der Wildnis übernachtet. Aber wie sollte es anders sein – die Bullen haben uns entdeckt und wir wurden gegen halb 4 morgens durch eine Razzia geweckt und in Bewährungshaft zurück ins Lager geschleppt. 

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Durch einen gnädigen Richter mussten wir nicht ins Gefängnis sondern konnten durch Sozialstunden, die wir in der örtlichen Gemeinde ableisteten, davon bewahrt bleiben. Aber warum war der so gnädig? Nicht von alleine, das steht fest. Sondern Mr. Soschell, unser Bewehrungshelfer, hat sich für uns eingesetzt. Mit der Zeit konnte Mr. Soschell auch die Gangchefs etwas beruhigen und nach und nach für mehr Frieden im Getto sorgen.

Wohl der wichtigste, was ein SoLa ausmacht habe ich noch nicht erwähnt. Jeden Abend gibt es einen kleinen Input im großen Zelt. Die ganze Story, die sich während des Lagers so abspielt, wird immer im Einklang mit einer Geschichte aus der Bibel erzählt. So versuchen wir den Teens und den Kids Jesus näher zubringen. Dazu macht jede Zeltgruppe morgens Stille Zeit und wir versuchen mehr Bibel wissen den TN zu vermitteln.

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<h3>Aber was macht das SoLa so besonders?</h3>

So genau kann man das gar nicht sagen. Sind es die Inputs im großen Zelt? oder doch die Bauzeit? Ich glaube jeder würde was anderes sagen, aber im Großen und Ganzen kann man sagen es ist nicht allein unser Verdienst sondern das Lob gehört vor allem Gott, denn ohne ihn gäbe es das SoLa gar nicht. Zudem denke gehen wir Mitarbeiter mit einer Liebe und Leidenschaft an die Arbeit das sich natürlich auf die TN überträgt.


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Wir haben schon einen super Gott

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Ich schreibe euch diese paar Zeilen aus dem Odenwald vom SoLa.Wir habe eben einen schönen Input gehabt und ich musste spontan an ein Lied denken, das ich eben mal bei YouTube rausgesucht habe.

Und ich will nicht lange um den heißen Brei reden ich lass einfach mal Rich Mullins ans Mikro.



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Mein Hoch der letzten Woche / HP Elternabend

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Ab Mittwoch war die Woche zum Glück etwas ruhiger und ich konnte mit auf das bevorstehende Wochenede freuen. Denn freitags durfte ich dann nach Stuttgart fahren und von dort weiter zur deutschen Hauptzentrale nach Böblingen (BBN)

Aus Zeit Gründen kürze ich meinen 20 Seitigen Bericht für euch Wink

Tag 1: Am Freitag der Elternabend für die Studenten aus BBN und Hamburg soweit ich weiß. Gegen 19.00 kamen alle bei HP in BBN an und wir bekamen gleich schöne Besucherausweise und wurden in den Vortragsraum geleitet. Dort saßen wir auch die meiste Zeit, denn es gab mehrere Vorträge. Begonnen hat es damit, dass sich die Ausbildungsabteilung vorgestellt hat und der Leiter gab einen kleinen Einblick in die Firma HP. Was macht HP überhaupt und wie ist es entstanden? Ich sag mal so, wer sich ein wenig auf das Vorstellungsgespräche vorbereitet hatte, der wusste das meiste schon. Aber es ging ja auch bewusst um die Eltern, damit die wissen, wo studiert mein Kind denn überhaupt?

Der erste Teil ging so eine Stunde und dann kamen die Paten nacheinander und haben ihre “Patenkinder” abgeholt (mit Eltern). Diese haben dann in kleinen Gruppen das Gebäude gezeigt und ein wenig erzählt wie der Arbeitsalltag bei HP aussieht. Wir haben z.b. die Kaffeeecken begutachtet Wink die Großraumbüros besichtigt sind so quer durchs Gebäude gegangen. Eine Sache, die selbst mir unbekannt war aber für mir als Hobbyfotograf sehr gefällt ist die Print-Oase. Erklärung: Auf den Druckern in den Büros darf ausschließlich für die Arbeit gedruckt werden und keine privaten Dokumente. Dafür gibt es die Print-Oase. Dort stehen sämtliche Drucker, von Fotodrucker bis zum großen Plotter. Diese darf jeder Mitarbeiter für private und karikative Zwecke UMSONST nutzen. Aber natürlich gibt es auch hier einen Hacken: Man darf nur €80/Tag verdrucken ;)
Eine kleine Anekdote dazu: Mein Pate erzählte mir, dass es so streng dort genommen wird, dass ein Mitarbeiter sogar weggeschickt wurde, als er schnell ein Poster für eine Präsentation drucken wollte Wink

Nachdem man wieder im Forum angekommen ist, gab es Getränke und ein paar Schnittchen zum Stärken. Denn danach ging es wieder in den Vortragsraum zum zweiten Teil. Die WI10 (Wirtschaftsinformatik Jg.’10) Studenten habe ein kleines Theaterstück gezeigt, wie so der Ablauf eines Studenten bei HP aussieht – sehr cool gemacht!

Im Anschluss kam H. Osterrieder auf die Bühne und erzählte etwas ausführlicher, wie das Studium abläuft. Wie HP das duales Studium mit entwickelt hat und wie es derzeit Aussieht. Also für uns angehende Studenten war es mehr oder weniger Wiederholung.

Gegen 22.45 war dann der offiziele Teil vorbei und man durfte nach Hause gehen. Aber jetzt kam ja noch der inoffiziele Teil. Ich kann jetzt nur für die AI’ler sprechen. Wir sind im Anschluss in ein Bowlingcenter gefahren. Aber weniger um Bowling zuspielen. Die Paten haben dafür extra einen Clubraum gemietet und nette Gespräche gehabt. Geschätzt waren wir knappe 60 Leute (AI10 + AI11). Ein paar von uns haben dann ein paar Runden Billard gespielt. Ich habe mich dann zwischen 02.00 und 02.30 verabschiedet und bin ins Hotel gegangen.

Tag 2: Ein paar von uns (ich meine wir waren anfangs 12) haben sich dann noch samstags um 12.00 am Hbf getroffen. Wir sind dann gemeinsam durch die Stadt, haben was gegessen und haben uns mal die Gebäude der DHBW angeguckt. Danach sind wir noch nach S-Vaihingen gefahren und haben uns die Gebäude des Leonardo-da-Vinci-Clubs angeguckt. Sieht sehr gut aus und die Haltestelle liegt direkt davor. Also so vom ersten Eindruck kann ich es nur empfehlen.

Als dann gegen 18.00 die meisten sich verabschieded haben war das Treffen dann auch zu Ende. Ich freue mich schon total auf’s Studium und kann es nicht mehr abwarten bis Oktober.


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Mein Tief der letzten Woche

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Die Woche neigt sich fast dem Ende und ich kann sagen diese Woche war zugleich eine der spannendsten Wochen und auch langweiligsten Woche zugleich. 

Diese Woche war die erste von zwei aktiven Übungswochen. An unserem Standort wird eine zweiwöchige militärische Übung durchgezogen bei der über 100 Mann beteiligt sind. Da ich mehr oder weniger mit mache, wurde mir gesagt das es wohl diese Woche anfangs stressig werden kann.

Aber was mache ich überhaupt? So genau kann man das nicht beschreibe aber offiziell bin ich FhrUstgElem_RLS_Ustg01 . Hä? Einfach ausgedrückt ich unterstütze einen Oberleutnant bei der Arbeit. D.h. ich beantworte/dokumentiere eingehende Fragen und Aufgaben, die die Übung betreffen. Wir kümmern uns um das Drumherum. Das die PC funktioniere, das Büromaterial vorrätig ist, dass die Krankmeldungen abgegeben werden, usw.  Soviel zur offiziellen Tätigkeit. Inoffiziell kann ich behaupten, ich habe genug Zeit ein mich weiterzubilden und ein Buch zu lesen ;)

So Stressig, wie versprochen wurde es bis jetzt gar nicht. Aber das hat mich nicht so sehr gestört. Das Tief der Woche, war schon relativ früh. Montagmittag habe ich mit einem Ohr erfahren, dass die Übung auch freitags und samstags bis 18:30 gehen würde. Als ich das erfahren habe, hatte ich so eine Wut auf die Bundeswehr. Das ist mal wieder typisch – die Mannschaften bekommen keine Informationen. Niemand hat uns bescheid gegeben und (wir haben heute Samstag) bis dato habe ich immer noch nicht auf dem Dienstweg bescheid bekommen. 

Dienstags bin ich dann zu meinem Vorgesetzten und habe mit ihm erst mal gesprochen, wie es aussähe. Ich habe nämlich, da mir niemand bescheid gegeben hat, ein Hotel für Freitag auf Samstag in Stuttgart gebucht. Und ich habe eine wichtigen Termin der schon länger fest steht und ich nicht so einfach absagen kann und will. Gott sei Dank ging das alles schnell gut und er erlaubte mir nur bis 16:00 zuarbeiten, so das ich noch meinen Zug nach Stuttgart bekommen könne.

Ich war heil froh, dass das so ein gutes Ende genommen hatte – so konnte ich wieder mit gutem Gefühl an die Arbeit gehen.

So viel Stress in nur zwei Tagen! Das kann doch nicht gesund sein, oder? Aber zum Glück konnte ich mich auf ein cooles Wochenende freuen. Mehr dazu schreibe ich morgen.

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Jetzt aber raus hier!

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Hört ihr das? Die Freiheit ruft!

So oder so ähnlich fühle ich mich. Das Studium wartet auf mich; die Verträge und Richtlinien sind unterschrieben und ich sitze eigentlich nur noch meine Zeit ab. Ich kann es also nicht mehr abwarten - Ich will endlich raus – Raus aus dem gewohnten Umfeld – Raus aus dem Hotel Mama – Raus aus allem!

Ich will die Welt neu für mich entdecken und das geht ja bekanntlich nur wenn man sich vor die Haustür wagt.

Gesendet via email von Webschale

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